WEGEN DES SCHÖNEN WETTERS FINDET DIE LESUNG UND DIE AFTERPARTY DRAUßEN IM HOF STATT!
„Horsley schildert sein Leben als Kunstwerk und eine Weile ist das ebenso brillant wie bitter, witzig wie widerwärtig. Wenn auch nur die Hälfte wahr ist: Dann gnade ihm Gott!“ (KULTUR Spiegel). HORSLEY, einer der letzten aufrechten Dandys, hat schon andere Unwägbarkeiten überstanden, als dass man sich Sorgen machen müsste. Das Buch wird kommen, und HORSLEY, wenn ihn die deutschen Behörden lassen, hoffentlich auch. Ehe SEBASTIAN HORSLEY Schriftsteller werden konnte, musste er zwei Dinge tun: lesen – und etwas erleben. Er studierte die Klassiker des exzentrischen Dandyismus wie Lord Byron oder Oscar Wilde. Er war Punk, Callboy, Börsenspekulant, rauchte Crack und huldigte Marc Bolan und dessen Platte Dandy in the Underworld. Später hat er sich im Zuge einer Kunstaktion auf den Philippinen ans Kreuz nageln lassen. Kein Wunder, dass ihm letztes Jahr die Einreise in die USA verweigert wurde; laut einer obskuren Vorschrift kann dort jemand aufgrund »moralischer Verkommenheit« abgewiesen werden. So geschehen mit SEBASTIAN HORSLEY, der stilvolles Scheitern weniger als Chance begreift, sondern als Pflicht.
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